Konzert im Rahmen der Swiss Alps Classic in der Klosterkirche St. Martin

Als Dirigent Emmanuel Tjeknavorian als Zugabe Johann Sebastian Bachs „Air“ ankündigte, fand das himmlische Konzerterlebnis im Kloster Disentis seinen perfekten Abschluss. In der einmalig schönen Klosterkirche trat am vergangenen Freitagabend das Swiss Alps Chamber Ensemble unter Leitung von Tjeknavorian und mit Unterstützung von Sopranistin Marisol Montalvo und Solist Benedikt Hellsberg (Violoncello) auf. „Ich habe ein außerirdisches Gefühl gehabt“, sagte Montalvo. Tjeknavorian schwärmte: „Es war für mich berührend, mit wie viel Herzblut alle Musikerinnen und Musiker gespielt haben und welche besondere Verbindung wir dadurch zum Publikum aufbauen konnten. Ein wahrlich unvergesslicher Abend.“

Auch der Gastgeber, Abt Vigeli Monn, war ganz hingerissen: „Es war eine wahre Freude, es war wunderschön. Von der Akustik her ist unsere Klosterkirche einmalig. Der Hauptsaal, das Schiff, spielt mit dem Licht und mit dem Ton; es ist für Auge und Ohr eine Einheit.“

Emmanuel Tjeknavorian: „Es ist womöglich das schönste Programm, das ich jemals in meinem Leben gemacht haben werde“. Das Konzert bestand aus Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart. Einzigartig war, dass „Adagio und Fuge KV 546“ von Mozart gleich zweimal gespielt wurde, einmal am Anfang und einmal zum Schluss des offiziellen Programms. Marisol Montalvo überzeugte mit Mozarts berühmtem „Laudate Dominum“ und Händels nicht weniger populärer Arie „Rejoice greatly“ aus Händels Oratorium „Der Messias“.

In diesem Video sehen Sie einen kurzen Rückblick.